Graz (Österreich), Franziskanerkloster

Neubau, Alexander Schuke Potsdam Orgelbau, 2004

Die neue Schuke-Orgel der Franziskanerkirche Graz (op. 615) aus dem Jahr 2005 ist mit II Manualen und Pedal ausgestattet. Das Hauptwerk erhielt 11 Register, das Oberwerk 9 Register und das Pedal 7 Register sowie mechanische Ton- und Registertraktur.

Unser musikalisches Konzept geht von einem Klangspektrum aus, deren Kern der mittel- und norddeutschen Prägung entspringt. Das Hauptwerk und das Oberwerk tragen in starkem Maße den korrespondierenden Charakter zwischen dem Geistlichen und der Gemeinde.

Diese Wechselwirkung ist dem liturgischen Gebrauch gewidmet. Zugleich muss diese Orgel unterschiedlichen Aufgaben gerecht werden, denn ein Instrument in der Innenstadtkirche von Graz soll zugleich auch seine kulturelle Aufgabe als Konzertinstrument erfüllen.

Soweit dies in den Möglichkeiten der begrenzten Registerzahl liegt, ist der dynamischen Differenzierungsfähigkeit Raum gegeben, um die Kompositionen von der Spätrenaissance bis zur frühromantischen Zeit gestalten zu können.

Entwurf: Tibor Kiss
0
Register
0
Manuale
0
Orgelpfeifen
Projektfortschritt
Fertiggestellt 2004 100%
Disposition
I. Hauptwerk
  1. Principal 8′
  2. Bordun 16′
  3. Viola di Gamba 8′
  4. Holzflöte 8′
  5. Octave 4′
  6. Spitzflöte 4′
  7. Quinte 2 2/3′
  8. Octave 2′
  9. Cornett V
  10. Mixtur IV 2′
  11. Trompete 8′
II. Oberwerk
  1. Doppelprincipal 8′
  2. Gedackt 8′
  3. Quintadena 8′
  4. Flaut douce 8′
  5. Hohlflöte 4′
  6. Octave 4′
  7. Waldflöte 2′
  8. Mixtur III 1 1/3′
  9. Zinke 8′

Tremulant

Pedal
  1. Subbaß 16′
  2. Octavbaß 8′
  3. Gemshorn 8′
  4. Octave 4′
  5. Posaune 16′
  6. Trompete 8′
  7. Cornett 2′
Standort