Unser Klangkonzept

Der Klang im 21. Jahrhundert

Jahrhundertealte Tradition verbunden mit dem heutigen Stand der Wissenschaft: Unser Handeln steht in einem Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Wandel, Alt und Neu, Beständigkeit und Fortschritt. Bei der Klanggestaltung setzen wir besonders auf die enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Musikern und Orgelbauern.

Rückbesinnung auf Bewährtes

Unsere traditionellen Wurzeln liegen im Orgelbau des 17. und 18. Jahrhunderts. Vorbilder sind die norddeutschen Barockmeister Arp Schnitger, Hans Scherer & Sohn und Friedrich Stellwagen sowie die mitteldeutschen Orgelbaumeister Joachim Wagner, Carl August Buchholz und Friedrich Ladegast.

Die klassische Orgel

In unseren modernen Instrumenten vereinen wir die Vorzüge der nord- und mitteldeutschen Tradition mit den romantischen Einflüssen zum Stil der klassischen Orgel. Die einzelnen Werke des Instrumentes sind vom Klangaufbau her sowohl additiv als auch gleichwertig gegeneinander spielbar.

Wir legen größten Wert auf präzise und prägnante Einzelstimmen. Unsere Orgeln haben in den einzelnen Stimmen eine ausgeprägte Klarheit, Feingliedrigkeit und Farbigkeit, unter den Registern eine hohe Mischungsfähigkeit und eine kräftige Klangfülle.

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Die Königin der Instrumente

Die Intonation

Bei der Intonation ist es wie in allen künstlerischen und innovativen Bereichen besonders wichtig, der Offenheit und Neugier das notwendige Feld der Flexibilität bereitzustellen. Die klanglichen Entscheidungen basieren vor allem auf den persönlichen und künstlerischen Erfahrungen unserer Intonateure, ergänzt durch das Wissen der alten Meister und die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Wichtiges Merkmal bei allen Orgeln ist, dass die polyfone Zeichnungsfähigkeit der Einzelstimmen stark herausgearbeitet wird, ohne jedoch die im romantischen Sinne wünschenswerte Klangverschmelzung zu beeinträchtigen. Deshalb ist auf ihnen moderne und sinfonische Musik ebenso vorzüglich darstellbar.

Da an Kirchenorgeln und Konzertorgeln jedoch gänzlich unterschiedliche Anforderungen gestellt werden, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Klangkonzeption. Kirchenorgeln im klassischen deutschen Stil werden klar auf polyfones Spiel angelegt, Konzertinstrumente dagegen sind verstärkt sinfonisch, also auf das Orchester ausgerichtet.

In der Klangwelt der Königin der Instrumente gibt es musikalisch sehr vielfältige Nuancen und Schattierungen, deshalb werden unsere Orgeln nicht nach festgelegten Gesichtspunkten gestaltet.